Romanwelt: Tiere, Pflanzen & Bestien

Der Skapla gehört zur Gruppe der nachtaktiven Insekten auf Kataria und ist ein Einzelgänger. Vom Körperbau ähnelt dieses Tier der auf der Erde beheimateten Hundert- bzw. Tausendfüßer (siehe untere Abbildungen). Allerdings ist er weitaus größer. Erwachsene Exemplare messen im Durschnitt eine Länge von knapp drei Ellen.

Knollenschweine zählen zu den wehrhaftesten Tierarten des Dschungel. Ihr muskulöser borstiger Körper und die drei Paar Hörner auf der breiten sowie lang gezogenen Schnauze sind ideal für den Angriff geeignet. Fühlt sich ein Knollenschwein bedrängt, besitzt es eine sehr geringe Hemmschwelle. Es legt sich mit jedem Feind an, egal wie groß dieser sein mag. Seine geräuschempfindlichen Ohren sind neben der Fressgier nach Kasjusknollen die einzige ausnutzbare Schwäche. Ihre Fellfarbe reicht...
Nibbixe sind grazile in Herden lebende Säugetiere und gehören zu den Unpaarhufern. Mit ihrem braunen kurzen Fell sind sie optimal in den weniger dicht bewachsenen Bereichen des Dschungels angepasst. Obwohl die gerade gewachsenen, unterarmlangen Hörner ihnen eine gewisse Wehrhaftigkeit verleihen, gehen Nibbixe nur im Notfall zum Angriff über. Sie zählen zu den Fluchttieren. Ihre drei Zehen - die mittlere ist am stärksten ausgebildet und trägt die Hauptlast – garantieren ihnen eine...
Spitzrückenkrokodile sind die größten Raubtiere in den Flüssen des Dschungels von Onar. Abgesehen von einer einzigen Schlangenart die Nabonda, die ebenfalls in diesen Gewässern zu finden ist, übertrifft sonst kein Raubtier die stattliche Länge von 6 Metern. Ihren Namen verdanken die Krokodile den mehrreihigen Dornfortsätzen vom Genick bis zum Schwanzende. Die knöchrigen Spitzen schimmern bei Lichteinfall und sind eine beliebte Jagdtrophäe bei den im Dschungel lebenden Völkern. Ihr...
Was ihr hier seht ist die Lichtquelle in den Städten der Manori. Sie bewohnen wahre Baumgiganten. Es gibt dort keine künstliche Lichtquelle und auch mit Feuer wird sehr rar umgegangen. Der Naturmagie verdanken die Manori, trotzdem nicht im Dunkeln zu sitzen. Im Innern der Bäume und außen am Stamm wachsen die Lichtknospen - auch fluoreszierende Knospen genannt - an feinen Verästelungen. Sie spenden, je nach Standort, ein dauerhaftes, orangewarmes Glühen. Bestimmte Areale der Stadt besitzen...

Die Chamäleonnatter ist eine eher friedliebende und ungiftige Schlange. Ihre Heimat sind die Tropen und Subtropen (Feuchtwälder) Katarias. Ihre gelbbraune Färbung, die an der Unterseite des Körpers mehr ins gelbliche übergeht, verleiht ihr auf den ersten Blick ein recht unscheinbares Aussehen. Das ändert sich sobald die Chamäleonnatter in Bedrängnis gerät oder aber die Paarungszeit naht. Dann zeigt sich nicht selten ein beeindruckendes Farbspiel ihrer Kopfregion und es ist möglich...
Die Braunhornviper ist eine Giftschlange, die den Tropengürtel, die Feuchtwälder und Wüstenbereiche Katarias bewohnt. Sie erreicht eine Länge von zwei Metern und mehr. Es gibt zwei Vertreter dieser Art, die Nasenhornviper und die Augenhornviper zu sehen auf den nachstehenden Bilder.

Die grüne Baumameise ist ein staatenbildendes Insekt, das ihren Namen aufgrund ihrer Färbung trägt und den Tropengürtel Katarias als Lebensraum bevorzugt. Die Kolonien weisen eine Größe von mehreren hundert Individuen auf und sind ausschließlich im Geäst der Darrangas zu finden. Die Blätter dieser recht kleinwüchsigen Bäume dienen der grünen Baumameise dabei als Baumaterial für ihr Nest, welches die Arbeiterinnen mit Hilfe des Drüsensekrets ihres Hinterleibs gestalten. Gut getarnt...