Onlinebuchmesse2018 Tag 1 Vorstellung

Hallo liebe Besucher,

 

ich freue mich, euch an meinem virtuellen Messestand zur #obm2018 treffen zu dürfen. Die meisten kennen mich vielleicht noch nicht. Also möchte ich mich kurz vorstellen.

 

Ich bin Rike Moor, Fantasyautorin. Mit meinem Mann lebe ich in der Region Hannover, komplett ohne Katzen, Hund oder Kinder. Ursprünglich stamme ich aus Nordrheinwestfalen und bin wegen dem Studium im Bereich Geowissenschaften hierher gezogen. Ich sehe, wie es hinter eurer Stirn rattert. Fantasy und Geowissenschaften passen nicht zusammen, denkt ihr. Ehrlich gesagt, hätte ich damals auch nicht erwartet, dass ich heute ausgerechnet dieses Genre bediene, vom Schreiben mal abgesehen, obwohl ich schon immer fantasybegeistert war.

 

Das wirft nun unweigerlich die Frage auf, wie ich Autorin wurde, stimmt's?

 

Nun, vor knapp 10 Jahren kam ich auf Umwegen zum Schreiben. Begonnen hat alles mit meinem damaligen Hobby dem Onlinerollenspiel, kur RPG genannt. Zur Unterhaltung meiner Mitspieler schrieb ich unsere gemeinsam erlebten Abenteuer aus der Sicht meines Charakters auf und veröffentlichte sie als eine Art Fanfiction in unserem Forum. Daraus entstand der Wunsch, irgendwann einmal Geschichten richtig zu veröffentlichen, mit einem Buch im Handel zu landen.

 

Ich sage euch, das war gar nicht so leicht. Die größte Hürde war nicht, einen Verlag zu finden oder es - wie ich es jetzt mache - selbst zu verlegen, sondern das Copyright. Fanfiction sagt dem einen oder anderen bestimmt etwas. Es sind selbst gestaltete Geschichten innerhalb fremder Vorgaben, so als würde heute jemand eine Geschichte in der Welt von Harry Potter schreiben oder vielleicht sogar seine Geschichte nach dem Sieg über Voldemort. Das geht als Fanfiction meist problemlos, aber ein Buch darf man aus rechtlichen Gründen daraus nicht machen und in den Handel bringen.

 

Über diese Problematik kam ich zu den Weltenbastlern, coole Typen, die unglaublich gerne eigene Welten erschaffen. Ihre Kreativität ist endlos, glaubt mir. Ich lernte dort einiges zum Weltenbau und worauf man zu achten hat. So entstand mit der Zeit Kataria, meine Romanwelt. Inzwischen dient sie mir als Grundlage für eigens erdachte Geschichten, losgelöst von meiner damaligen Fanfiction.

 

Das Schreiben hat von Anfang an unglaublichen Spaß gemacht. Ich erlebe noch heute beim Verfassen meine Geschichten im Kopf, so als wäre ich Besucher in meinem Kino. Was als Spaß begann, ist heute Leidenschaft geworden. Das Wort dürft ihr wörtlich nehmen. Manchmal leidet man als Autor genauso wie die eigenen Charaktere. Nicht jeder Aspekt am Schreiben läuft reibungslos ab und kann öfters sogar anstrengend sein, sehr sogar. Dennoch brauche ich das Schreiben und Fantasieren wie die Luft zum Atmen, nicht jeden Tag, aber immer wieder.

 

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